Fragen & Antworten zum Bürgerentscheid Freibad Bad König
Viele Bürgerinnen und Bürger haben Fragen – vor allem zu den Kosten und zur Grundsteuer.
Hier findest du die wichtigsten Fragen und klare, verständliche Antworten zum Bürgerentscheid am 15. März 2026
Grundsteuer & Kosten
Die Sanierung und der spätere Betrieb des Freibads kosten Geld.
Die Stadt finanziert solche Projekte über den städtischen Haushalt – dafür ist die Grundsteuer eines der wenigen Instrumente, die Kommunen überhaupt zur Verfügung stehen.
Die Erhöhung der Grundsteuer ist vorgesehen, um die Finanzierung und den Betrieb des Freibads langfristig abzusichern und wird im städtischen Haushalt entsprechend eingeplant.
Die geplante Erhöhung beträgt 80 Prozentpunkte bei der Grundsteuer B.
Für ein typisches Einfamilienhaus bedeutet das rund 60–70 Euro pro Jahr, also etwa 5–6 Euro im Monat.
Die genaue Höhe hängt von Deinem individuellen Grundsteuermessbetrag ab. Die neue Grundsteuer kannst Du hier berechnen.
Grundsteuer-Rechner
Mehrbelastung durch Hebesatz-Erhöhung – alt vs. neu auf einen Blick.
Ja. In den kalkulierten 80 Hebesatzpunkten sind die jährlichen Kosten für Unterhalt und Betrieb des Freibads bereits berücksichtigt. Diese liegen aktuell bei rund 85.000 Euro pro Jahr.
Zudem wird davon ausgegangen, dass sich dieser Zuschuss perspektivisch weiter reduzieren kann – insbesondere durch Synergieeffekte mit der Therme sowie durch ehrenamtliches Engagement.
Nein.
Die Grundsteuer ist die Basis, damit das Projekt überhaupt starten kann.
Erst mit einem positiven Bürgerentscheid werden weitere Finanzierungsquellen möglich, zum Beispiel:
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Förderprogramme von Land und Bund
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Zuschüsse aus Sport-, Klima- oder Infrastrukturprogrammen
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Beteiligungen durch Fördervereine, Sponsoren oder Spenden
Ohne Grundsatzbeschluss gibt es diese Möglichkeiten nicht.
Fördermittel werden in der Regel nur für beschlossene Projekte vergeben.
Solange nicht klar ist, ob die Stadt das Freibad überhaupt will, können keine verbindlichen Förderzusagen erfolgen.
Ein Ja beim Bürgerentscheid ist deshalb die Voraussetzung, um Förderanträge zu stellen und weitere Gelder einzuwerben.
Grundsätzlich ja.
Wenn Fördermittel fließen, zusätzliche Einnahmen erzielt werden oder sich die finanzielle Situation der Stadt verbessert, kann der Hebesatz erneut angepasst werden.
Die jetzige Erhöhung ist keine Einbahnstraße, sondern eine Entscheidung für den Start des Projekts.
Das Freibad ist Teil der öffentlichen Infrastruktur. Es ist eine freiwillige Leistung, erfüllt jedoch wichtige soziale Aufgaben.
Auch wer es nicht selbst nutzt, profitiert indirekt:
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durch eine attraktivere Stadt
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durch höhere Lebensqualität
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durch stabile Immobilienwerte
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durch ein besseres Angebot für Familien, Kinder und Senioren
Förderungen & alternative Finanzierung
Ja.
Für die Sanierung und den Neubau kommunaler Freibäder gibt es verschiedene Förderprogramme, unter anderem:
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Förderungen des Landes Hessen
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Bundesprogramme für Sportstätten
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Programme zu Klimaschutz, Energieeffizienz und kommunaler Infrastruktur
Diese Mittel können einen erheblichen Teil der Investitionskosten abdecken.
Fördermittel können in der Regel erst beantragt werden, wenn ein Projekt politisch beschlossen ist.
Der Bürgerentscheid ist genau dieser Grundsatzbeschluss.
Ohne ein klares Ja der Bürgerschaft darf und kann die Stadt keine verbindlichen Förderanträge stellen.
Nach einem Ja:
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stellt die Stadt gezielt Förderanträge
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prüft Programme von Land, Bund und weiteren Stellen
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arbeitet an ergänzenden Finanzierungskonzepten
Je mehr Fördermittel bewilligt werden, desto geringer ist die Belastung für den städtischen Haushalt.
Ja, das ist möglich.
Wenn Fördermittel oder Zuschüsse bewilligt werden, kann das die Finanzierung deutlich entlasten.
Langfristig kann sich dadurch auch der notwendige Umfang der Grundsteueranpassung verringern.
Ja. Neben öffentlichen Geldern kommen auch infrage:
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Unterstützung durch einen Förderverein
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Sponsoring durch regionale Unternehmen
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Spenden oder Patenschaften für bestimmte Bereiche
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Einnahmen aus Veranstaltungen, Kursen oder Zusatzangeboten
Diese Mittel können helfen, Kosten zu senken oder laufende Ausgaben abzufedern.
Weil sie die verlässliche Grundlage für die Finanzierung bildet.
Fördermittel, Sponsoring oder Spenden sind wichtige Ergänzungen – sie ersetzen aber keine solide Basis.
Die Grundsteuer sorgt dafür, dass das Projekt planbar, seriös und langfristig tragfähig ist.
Nutzen für Bad König – warum ein Freibad wichtig ist
Ein Freibad ist mehr als ein Freizeitangebot.
Es ist ein Ort für Bewegung, Begegnung und Erholung – für Kinder, Familien, Jugendliche und Senioren.
Gerade in den Sommermonaten ist es ein zentraler Treffpunkt für die Stadtgemeinschaft.
Kinder lernen hier schwimmen – eine lebenswichtige Fähigkeit.
Schulen und Vereine brauchen ein wohnortnahes Bad für Schwimmunterricht und Training.
Für Jugendliche ist das Freibad ein sicherer, betreuter Ort zur Freizeitgestaltung.
Schwimmen ist eine der gelenkschonendsten Sportarten überhaupt.
Viele ältere Menschen nutzen Freibäder für Bewegung, Gesundheit und soziale Kontakte.
Das Bad trägt damit aktiv zur Lebensqualität und Gesundheitsvorsorge bei.
Nein.
Das Freibad richtet sich an alle Generationen:
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Kinder & Jugendliche
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Erwachsene
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Senioren
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Vereine, Schulen und Kurse
Es ist einer der wenigen Orte, an dem sich Menschen aller Altersgruppen begegnen.
Ein Freibad ist ein wichtiger Standortfaktor.
Es macht Bad König attraktiver für:
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junge Familien
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Neubürger
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Gäste und Touristen
Städte mit funktionierender Infrastruktur werden eher als lebenswert wahrgenommen.
Ja, indirekt.
Eine attraktive Stadt mit Freizeitangeboten bleibt gefragt.
Das wirkt sich positiv auf Wohnqualität und langfristig auch auf Immobilienwerte aus.
Ja – mehr denn je.
Durch heißere Sommer wird ein sicherer Ort zur Abkühlung immer wichtiger.
Ein modernes Freibad ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge und des Hitzeschutzes.
Ja.
Alle profitieren von:
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höherer Lebensqualität
-
einer attraktiveren Stadt
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besseren Bedingungen für Zuzug und Wirtschaft
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stabiler kommunaler Infrastruktur
Alternativen & Gegenargumente
Wird der Bürgerentscheid abgelehnt, kann das Freibad nicht saniert und wieder eröffnet werden.
Die Stadt muss sich dann mit der dauerhaften Schließung und dem Rückbau der Anlage befassen.
Auch ein stillgelegtes Freibad verursacht weiterhin Kosten, zum Beispiel für Sicherung, Pflege und Rückbau.
Auf den ersten Blick wirkt ein Rückbau günstiger – langfristig ist er es nicht.
Der Abriss und die Entsorgung der Anlage kosten ebenfalls viel Geld und schaffen keinen dauerhaften Nutzen.
Nach dem Rückbau bleibt eine Fläche, die weiter gepflegt werden muss, ohne Mehrwert für die Stadt.
Das ist nur eingeschränkt möglich.
Schulen, Vereine und Kurse benötigen wohnortnahe Wasserflächen.
Regelmäßige Fahrten in andere Städte sind organisatorisch aufwendig, kosten Zeit und zusätzliches Geld.
Auch kleinere oder provisorische Lösungen verursachen hohe Bau- und Betriebskosten.
Sicherheit, Technik, Hygiene und Personal sind gesetzlich vorgeschrieben – unabhängig von der Größe.
Ein modernes, gut geplantes Freibad ist langfristig oft wirtschaftlicher als mehrere Übergangslösungen.
Ein Freibad ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge.
Private Betreiber müssen wirtschaftlich arbeiten und wären auf höhere Eintrittspreise oder Einschränkungen angewiesen.
Für Schulen, Vereine und viele Bürger wäre das Angebot dann kaum noch nutzbar.
Die Stadt steht vor vielen Aufgaben – das Freibad ist eine davon.
Ein Freibad betrifft jedoch mehrere Bereiche gleichzeitig:
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Bildung (Schwimmen lernen)
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Gesundheit
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Lebensqualität
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Stadtentwicklung
Es ist keine Einzelmaßnahme, sondern Teil der langfristigen Infrastruktur.
Kostensteigerungen sind bei Bauprojekten nie ganz auszuschließen.
Deshalb sind Planung, Fördermittel und klare Kostenkontrollen wichtig.
Ein positiver Bürgerentscheid ermöglicht genau diese strukturierte und transparente Umsetzung.
Abstimmung & Ablauf des Bürgerentscheids
Der Bürgerentscheid zum Freibad Bad König findet am 15. März statt.
An diesem Tag können alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme abgeben.
Abstimmen dürfen alle wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Bad König.
Die genauen Voraussetzungen entsprechen denen einer kommunalen Wahl.
Die Abstimmung erfolgt:
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im Wahllokal
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per Briefwahl
Die Stadt informiert rechtzeitig über Orte, Zeiten und Unterlagen.
Abgestimmt wird darüber, ob:
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das Freibad saniert und wieder eröffnet werden soll
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die Finanzierung über eine Anpassung der Grundsteuer erfolgt
Es geht um eine grundsätzliche Entscheidung für oder gegen das Projekt.
Bei einem Ja:
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kann die Stadt die Sanierung konkret planen
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Fördermittel beantragen
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weitere Finanzierungsbausteine prüfen
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das Projekt Schritt für Schritt umsetzen
Ein positives Ergebnis schafft Planungssicherheit für die kommenden Jahre.
Bei einem Nein:
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kann das Freibad nicht saniert werden
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die Stadt muss sich mit einer dauerhaften Schließung und dem Rückbau befassen
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weitere Nutzungsmöglichkeiten entfallen
Auch in diesem Fall entstehen Kosten, jedoch ohne langfristigen Nutzen.
Ja.
Das Ergebnis des Bürgerentscheids ist rechtlich bindend und ersetzt einen politischen Beschluss der Stadtverordneten.
Der Bürgerentscheid gibt den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, direkt über die Zukunft der Stadt mitzuentscheiden.
Unabhängig vom persönlichen Standpunkt zählt jede Stimme.
Diese FAQ sollen informieren und Orientierung geben.
Die Entscheidung liegt bei dir.